Best Cases 2017

 

 

Landmadla, Mediengruppe Oberfranken

Mit dem Landmadla haben Sie ein innovatives Werbeformat entwickelt. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

LANDmadla ist ein sehr persönliches Magazin, wir binden die Leserinnen stark in die Gestaltung des Heftes mit ein. Bei regelmäßigen Treffen, per Online-Umfrage und Social Media können sie ihre Themenwünsche mit einbringen. Daher ist es uns auch wichtig, die Werbekunden so zu beraten, dass sowohl die Leserin einen Nutzen davon hat als auch der Werbekunde.  Letzterem können wir durch den persönlichen Kontakt mit den Leserinnen nämlich ein sehr gutes Feedback ermöglichen. Hauptanliegen von LANDmadla ist es, den Leserinnen das fränkische Lebensgefühl zu vermitteln, ihnen zu zeigen, was Franken Spannendes zu bieten hat, welche interessanten Geschichten hinter den Menschen hier stecken, sie zu inspirieren. Aber nicht nur das. Durch unseren LANDmadla-Club mit einer LANDmadla-Box pro Quartal, in der sich Produkte und Gutscheine fränkischer Unternehmen befinden, und verschiedenen Veranstaltungen, die wir für die Clubmadla organisieren,  wollen wir Franken für sie auch erlebbar machen.
 

Wie war die Resonanz bei Werbekunden und den Lesern bzw. genauer Leserinnen?

Die Resonanz bei den Leserinnen ist extrem gut. Wir haben nach der Umstellung des kostenlosen Magazins auf das Bezahlmodell auch wesentlich mehr  Abonnements abschließen können als erwartet. Bei den Werbekunden sind wir etwas schwer in die Gänge gekommen, weil wir ein Produkt wie LANDmadla einfach noch nie im Portfolio hatten und es sich – anders als die Tageszeitung oder Anzeigenblätter – nicht einfach über die Reichweite verkaufen lässt, sondern wesentlich beratungsintensiver ist. Das war auch für unsere Organisation erstmal Neuland. Allerdings haben wir auch hier schon einen großen Erfolg erzielt, da interessierte Werbekunden direkt auf uns zugekommen sind – das ist ja auch nicht üblich. Seitdem wir zwei Beraterinnen haben, die sich nur um die Vermarktung des einen Produktes kümmern können, merken wir auch einen großen Zuspruch. Die „neuen“ Werbemöglichkeiten durch Advertorials und Beigaben in unserer LANDmadla-Box werden gerne genutzt. Zum einen weil die beiden Kolleginnen die Kunden intensiv und gut beraten, womit sie die Zielgruppe am besten erreichen. Zum anderen, weil diese Art der Werbung   das Erleben der verschiedenen Produkte in der Box   besser hängen bleibt als die klassische Anzeige.
 

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Der größte Erfolg sind unsere zufriedenen Leserinnen, mit denen wir viel Spannendes in Franken erleben. Natürlich war auch die Nominierung für den NOVA-Award eine tolle Wertschätzung, ebenso wie die Reaktionen und das Interesse anderer Verlage daraufhin. Richtig toll fanden wir, dass wir mehr Leserinnen als erwartet in zahlende Abonnentinnen wandeln konnten. Das ist für uns die Bestätigung, dass wir einiges richtig machen. Wir verändern eigentlich ständig etwas, insofern als wir versuchen LANDmadla immer stärker als Marke weiterzuentwickeln. Wir wollen als nächstes unseren Online-Auftritt weiter ausbauen und den Clubmadla noch mehr Veranstaltungen bieten.

Ansprechpartnerin: Corinna Igler, Leitende Redakteurin/Produktmanagerin Landmadla, Mediengruppe Oberfranken

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Landmadla.

 

 

Handelsblatt Wirtschaftsclub

Mit dem Handelsblatt Wirtschaftsclub haben Sie Ihren Abonnenten eine interaktive Club-Plattform angeboten. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Das Handelsblatt ist eine Gemeinschaft zur Verbreitung von wirtschaftlichem Sachverstand. Die leitende Idee des Handelsblatt Wirtschaftsclubs ist es, die Beziehungen zwischen den Mitgliedern dieser Gemeinschaft, (Lesern, Geschäftspartnern, Redaktion, Verlag) zu stärken und erlebbar zu machen.
Es geht um Information und Inspiration, um kluge Ideen, Netzwerk und Gemeinschaft und zwar unabhängig vom Medium in allen Dimensionen: Print, Digital und Journalismus Live!
Die Stärken des Projekts liegen in einer verbesserten Wahrnehmung und Emotionalisierung unserer Marken und Produkte und damit weiter verbesserten Identifikation von Lesern und Geschäftspartnern mit dem Handelsblatt.
Daraus schaffen wir neue Vermarktungsmöglichkeiten zur Steigerung der Vertriebs- (Neukunden und Loyalität) und Werbeerlöse und Erschließung neuer Kooperationen.

Wie war die Resonanz bei den Lesern bzw. Abonnenten sowie Werbekunden?

Fantastisch. Bislang 120.000 Mitglieder, davon kennen wir mittlerweile 80.000 persönlich. Diese Quote haben wir seit Start des Clubs signifikant gesteigert. Da das HB einen sehr hohen Anteil an Firmenkunden hat, ist das ein großer Erfolg. Wir sehen, dass die Club-Aktivitäten einen großen Impact auf die Kundenloyalität und damit letztendlich die Haltbarkeit der Mitgliedschaft und den Deckungsbeitrag pro Mitglied hat.
Zudem laden der Club und Journalismus Live! die Marke Handelsblatt sehr stark auf, wir bekommen sehr positive Rückmeldungen aus dem Werbe- und Geschäftspartnermarkt. Der Club integriert Koop-Partner wie Gant, Amex oder Sixt, die einerseits für die Zielgruppe relevante Mehrwerte für die Club-Mitglieder anbieten, andererseits bietet der Club aber auch eine 360° Vermarktungsplattform, d.h. die Partner beteiligen sich per Media- und Sponsoringerlösen.
 

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?


Neben den Erfolgen für die Aktivierung und Loyalität unserer Abonnenten und Mitglieder sind auch die positiven Markeneffekte mit den entsprechenden Steigerungen und zusätzlichen Erlösen im Partner-Vermarktungsgeschäft zu nennen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Ausbau unserer Customer Insights: Zusätzlich zu der Personalisierung und Qualifizierung bis dato anonymer Firmenadressen lernen wir auch über die Nutzung des Club-Angebots eine Menge über die Vorlieben und Affinitäten unserer Leser. Gleichzeitig analysieren wir auch, welche zusätzlichen Zielgruppen durch neue Club-Angebote und -Erlebniswelten angezogen werden. Dies ist auch die Basis für die anstehenden Änderungen und Weiterentwicklungen: Die Herausbildung von themenspezifischen Communities, das interessensbasierte Ausspielen von Content -in allen Formen- und eine stärkere Interaktion und Integration in der Handelsblatt Community sind Schwerpunkte für den Ausbaus der Plattform.

Ansprechpartner: Ivo Hoevel, Geschäftsführer Handelsblatt Wirtschaftsclub und Director Sales & Marketing

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Handelsblatt, der Wirtschaftsclub

 

Menschen, die bewegen 2016, Mittelbayerische Zeitung

Mit der Veranstaltung und damit verbundenen Produktpalette „Menschen, die bewegen 2016“ spricht die Mittelbayerische Zeitung Leser und auch potentielle Leser an. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Die Stärke des Projektes ist eigentlich die Stärke unseres und jedes Medienhauses, nämlich lokale Nachrichten! Wir stellen im Projekt „Menschen, die bewegen“ die Personen vor, die während des Jahres unsere Leser bewegt haben.
Herzstück ist eine Live-Show nach dem Vorbild der Jahresrückblicke, die wir aus dem Fernsehen kennen, beispielsweise den von Günther Jauch.

Wie war die Resonanz bei Lesern und Werbekunden?

Die Liveshow war ausverkauft – 2018 haben wir die Veranstaltung sogar gestreamt aufgrund der großen Nachfrage.
Zu der Liveshow gab es im Vorfeld eine Beilage: Dieses neue inhaltliche Format haben die Werbekunden sehr begeistert aufgenommen, so dass der Umsatz 2018 sogar nochmal deutlich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnte.

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Wir haben mit der Veranstaltung ein neues gesellschaftliches Ereignis in Regensburg geschaffen und jetzt auch im 2. Jahr etabliert. Wichtigste Änderung war im Nachgang, dass wir die Veranstaltung jetzt auch noch live streamen.

Ansprechpartner:  Alexandra Wildner, Verlagsleitung Privatkunden, Mittelbayerischer Verlag KG

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Menschen, die bewegen
 

Netzwerkjournalismus am Beispiel der Panama Papers,
Süddeutsche Zeitung

Mit den Panama Papers sind Sie einen neuen Schritt in der Recherche und redaktionellen Berichterstattung gegangen. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Die Stärken der Panama Papers lagen in der internationalen Recherchekooperation, der technologischen Aufbereitung der Daten und der plattformübergreifenden Zusammenarbeit und Ausspielung der Rechercheergebnisse.

Wie war die Resonanz bei Lesern und Werbekunden?

Die Resonanz auf die Veröffentlichung der Panama Papers war enorm. In den ersten Tagen konnten wir den Abverkauf im Einzelverkauf verdoppeln und an den Folgetagen deutlich steigern. Die Downloadzahlen der digitalen Ausgabe hatten sich verdreifacht, und in der Folge der Berichterstattung konnten wir Abonnements im vierstelligen Bereich generieren.
Online erreichte die Sonderseite zu den Panama Papers 7,5 Mio. PIs. Die meisten Zugriffe kamen aus dem Ausland, dabei 36% aus den USA und 33% aus Deutschland.

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Die SZ hat im Jahr der Panama Papers alle wichtigen Journalistenpreise gewonnen - bis hin zum Pulitzerpreis. Als Marke und als Redaktion hat die SZ sehr von den Panama Papers profitiert: Wir haben heute ein weltweites Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir regelmäßig gemeinsam recherchieren. Wir haben uns aus technologischer Sicht professionalisiert und sind heute wesentlich schneller in der Lage, große unstrukturierte Datenmengen journalistisch auszuwerten. Wir haben nachhaltig in IT-Sicherheit investiert. Und wir haben viel darüber gelernt, wie wir als Redaktion bei Großprojekten zusammen arbeiten können. Das hilft auch im Alltag.
Ansprechpartner: Fabian Heckenberger, Chef vom Dienst, Süddeutsche Zeitung
Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Panama Papers.
Den Mitschnitt der Preisübergabe des NOVA-Awards, Kategorie "Produktinnovation" finden Sie hier.
 

„www.karrierestart.tv“, Oldenburgische Volkszeitung

Mit dem Neuprodukt karrierestart.tv haben Sie regionalen Unternehmen eine digitale Bewerbungsplattform angeboten. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Authentische Arbeitsplatzbeschreibungen und ein erster Blick in die Firma.
Aus der Zielgruppe (Azubis) für die Zielgruppe. (Azubis). In bewegten Bildern. Kein Film länger als 90 Sekunden um schnelle Ladezeiten und virale Verbreitung zu fördern.

Wie war die Resonanz bei den Unternehmen und den Lesern?

Die Resonanz steigert sich monatlich. Wie bei den meisten Startups benötigt man eine gewisse Zeit um alle Marketingmaßnahmen und die virale Verbreitung voranzutreiben. Die Firmen nutzen die Filme auch für Ihre eigenen Websites und die Leser können die Filme schnell via Whatsapp oder Facebook teilen bzw. weiterleiten.

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Wir erweitern das Portal um wichtige Informationen rund um eine Ausbildung und den Bewerbungsablauf. Weiter soll es künftig auch die Möglichkeit von Firmenpräsentationen geben. (Unternehmensprofil, sonstige Stellenangebote des Unternehmens etc.) Viele Firmen bekommen Ihre Bewerbungen mittlerweile über unser Portal. Transparent und nachvollziehbar ein großer Erfolg für die Unternehmen und das Portal. Einige Filme haben bei Youtube und auf dem Portal sehr hohe Klickzahlen. Auch dieses dann ein nachvollziehbarer Erfolg.

Ansprechpartner: Vincent Koss, Leiter Vermarktung, Oldenburgische Volkszeitung

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Karrierestart.tv

 

Programmatic Publishing, Main Post

Mit Programmatic Publishing erfolgt eine nutzerspezifische Individualisierung des redaktionellen Inhalts. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Eckpunkte sind die Kombination von Tracking, Analyse, Personalisierung und Ausspielung in einem einzigen Tool. Mit bineos und seiner Publishing Cloud haben wir hierfür einen innovativen Partner gefunden.
Unser Main-Post spezifischer Personalisierungs-Algorithmus stellt unseren Nutzern in den Fokus, nicht wie bei den meisten anderen Systemen die Inhalte.
Die Ausspielung erfolgt als First-Party-Content,  also kein Drittsystem was die AdBlocker-Problematik verhindert.


Wie war die Resonanz bei Lesern und Werbekunden?

Messbare Erfolge haben wir in der Vermarktung und im redaktionellen Bereich verzeichnet. Mit der personalisierten Display-Ausspielung in der Vermarktung unserer digitalen Abo-Angebote konnten wir Streuverluste in der Ausspielung verringern und somit die Bedürfnisse unserer Nutzer stärker berücksichtigen. Dadurch haben wir höhere Abschlussquoten erzielt.
Es gab kein negatives Feedback unserer Leser zur Personalisierung. Auf personalisierte Inhalte gab es eine mindestens dreimal höhere Interaktionsrate als auf nicht personalisierte Inhalte.
Aktuell befinden wir uns in einem Projekt, das die Personalisierung für die Werbekunden-Vermarktung in den Fokus stellt. Mit einem neuen Special-Interest-Angebot bieten wir unseren gewerblichen Kunden mit geeigneten Werbeformaten direkten Zugriff auf eine definierte Zielgruppe. Wir gehen hier nicht in die Fläche, sondern gezielt vor. Zum Start haben wir uns eine große Gruppe Nutzer ausgesucht, die wir aktuell schon sehr gut erkennen und verstehen: „Frauen über 45 Jahre“. Eine wichtige Aufgabe für uns als regional orientierten Verlag mit breit aufgestellten KMUs ist, unsere Kunden hier mitzunehmen und zu beraten. Nicht immer hat unser Kunde die Bereitschaft, sich auf mobile Ausspielformate, Native Ads und individualisierte Ansprachen einzulassen. Daher gehen wir gezielt auf Werbekunden zu. Gemeinsam mit unseren Werbekunden besprechen wir geeignete Werbeformen und Native Advertorials.


Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Das Pilotprojekt „Programmatic Publishing“ ist für uns eine Grundlage im Rahmen der digitalen Verlagstransformation. Mit dem Projekt haben wir Erfahrungen über unsere Nutzer und im Ausspielen von Inhalten und Werbung sammeln können. Wir sind in unserer Zielstellung, Inhalte flexibler, schneller und in Teilen auch für unsere Kunden besser anzubieten, näher gekommen. Die Steigerung unserer Digital-Kunden, die Etablierung grundlegender Data-Systeme sowie unseren Erkenntnisgewinn, der mit dem Projekt verbunden ist, werten wir als Erfolg.
Jede Innovation und Entwicklung ist nur so gut ist wie ihr praktischer Nutzen. Praktischer Nutzen bedeutet, mit Werbekunden und Lesern Geld zu verdienen. Wir achten darauf, dass wir die Fundamente hierzu nicht als Ziel verstehen sondern als Basis. Schon im Projektverlauf und im Nachgang sind neue Aufgaben entstanden und neue Fragen aufgetaucht, denen wir uns aktuell stellen, um in der Praxis „erfolgreicher“ zu werden.
- Vieles spricht dafür, dass wir viel mehr verschiedene Angebote, Verteilungsoptionen und Formate bedienen müssen. Weg vom „one size fits all“.
- Die Bedeutung von lebensnahem, service-orientierten Content wird immer wichtiger.
- Wir müssen unsere journalistischen Digital-Produkte klarer definieren und positionieren.
- Was ist Content-Qualität und wie definieren wir diese?
Ein grundsätzliches Learning ist, Automatisierung als Chance für die Vermarktungs-und Publikationskette zu verstehen.
„Nutzer erkennen“ - „Nutzer kennen“ -„relevanten Contents haben“ – „Content liefern“  - „Daten und Zahlen für Erfolgsmessung“ – „Bereitschaft zur Veränderung“ stets als Ziel vor Augen zu haben. 

Ansprechpartner: Peter Tischler, Mitglied der Geschäftleitung, Digitale Medien, Mediengruppe Main-Post

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm Programmatic Publishing

Den Mitschnitt der Preisübergabe des NOVA-Awards, Kategorie "Vermarktungsinnovation" finden Sie hier.

 

Blogazine NORDKIND, Nordsee-Zeitung

Mit dem Blog Nordkind spricht die Nordsee Zeitung neue Lesergruppen an. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Es geht darum, den Norden und vor allem die Region um Bremerhaven herum auf junge Weise darzustellen. Wir treffen uns mit Menschen und erzählen dessen Geschichten. Diese sind erfrischend, tiefgründig und einfühlsam zugleich. Allgemein liegt uns jede Story am Herzen - auch jene, die wir über uns selbst schreiben. NORDKIND ist ein Mix aus Berichten, Meinungsbeiträgen und Lifestyle-Themen. Die neue, moderne Form des Lokaljournalismus.

Wie war die Resonanz bei Lesern und Werbekunden?

Unsere Leser wissen unsere Liebe zu unserer Arbeit zu schätzen. "Deine Geschichten sind wie Kapitel in meinem Buch", hat mir mal ein Leser geschrieben. Oder: "Man merkt, dass du nicht nur schreibst, um am Ende des Monats dein Geld zu bekommen." NORDKIND sollte ein Spiegel meines Lebens sein. Von Themen, die mich - und eine junge Zielgruppe - bewegen. Die Leser haben es - meiner Einschätzung nach - genossen, dass wir mehr Zeit und Gefühl als vielleicht üblich in die Geschichten investiert haben. Für Werbekunden ist es im Lokaljournalismus ein neues Feld. Die Monetarisierung funktioniert über die Autorenmarken.

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

NORDKIND wird nun innerhalb der Redaktion auf breitere Füße gestellt. Es sollen vor allem Volontäre eingebunden werden.

Ansprechpartner: Janina Kück, verantwortliche Journalistin Nordkind, Nordsee-Zeitung

Hier gelangen Sie zum Nominierungsfilm NORDKIND.