Leserbindung: Freunde der ZEIT

v.r.n.l.: Lennart Schneider, Cathrin Scharkowski, ich selbst, Ina Mortsiefer, Debora Schnitzler

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Freunde der ZEIT

Ansprechpartner:

Wencke Tzanakakis, Programmleiterin "Freunde der ZEIT",

Zeitverlag, Hamburg

Website

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Hallo Frau Tzanakakis, was war der Auslöser für DIE ZEIT, das Abonnentenprogramm „Freunde der ZEIT“ ins Leben zu rufen?

Die Beziehung zwischen Lesern und Zeitung war bei der ZEIT schon immer eine ganz besondere. Jede Woche erreichen uns rund 500 Mails, die Kommentare unter Artikeln auf ZEIT ONLINE nicht mit eingerechnet.

Anhand dieser regen Korrespondenz haben wir gemerkt, dass die Veröffentlichung eines Textes selten einen Endpunkt markiert, sondern häufig erst der Start ist – etwa für ein Gespräch. Hier setzen wir bei den Freunden der ZEIT an und schreiben den Journalismus der ZEIT auch jenseits des Leseerlebnisses fort, mit einem eigenen Programm für Abonnenten.

Alle Einladungen, Debatten und Angebote der Freunde der ZEIT finden sich in einem eigenen Newsletter für Freunde der ZEIT wieder, der jeden Samstag an rund 190.000 Abonnenten geht.


Welche Höhepunkte konnten mit dem Programm realisiert werden?

Neben dem Tag der ZEIT mit über 2000 Lesern vor Ort, der in diesem Jahr bereits das zweite Mal in Hamburg stattfand, gehören auch digitale Formate, wie der Produktionstag der ZEIT auf Whats App dazu. Einen Tag lang haben wir Leser in einem eigenen Channel am den zahlreichen Schritte einer Zeitungsproduktion teilhaben lassen, mit Audionachrichten, vielen Fotos und Videos.

Für das Programm des nächsten Jahres haben wir uns etwas Besonderes überlegt: Die Abonnenten stimmen selbst ab, welche Themen Sie ein Jahr lang bei den Freunden der ZEIT jenseits der Zeitung vertiefen wollen. Soll es häufiger um Fragen rund um Europa und die EU gehen, oder wollen sie lieber die Wurzeln des Populismus beleuchtet sehen oder wünschen sie sich häufiger Denkanstöße von zeitgenössischen Philosophen der ganzen Welt? Die Abstimmung läuft in diesen Wochen und wir als Team der Freunde der ZEIT tragen 2019 dann Hintergrundinhalte zusammen und ermöglichen Diskussionen zu den Themen, die unsere Abonnenten am meisten interessieren.


Mit Werbepartnern haben Sie Kooperationen entwickelt, wie sehen diese beispielhaft aus und welchen Erfolg erzielen Sie bei Partnern und Lesern?

Im ersten Jahr der Freunde der ZEIT haben wir Kooperationen bei Unter-Freunden-Abenden umgesetzt, die an Themen aus ZEIT Doctor und ZEIT Geld anknüpften. Besonders beliebt bei unseren Abonnenten sind Buchgeschenke zu Neuerscheinungen, die wir mit dem S. Fischer Verlag testweise in unserem Newsletter für Freunde der ZEIT angeboten haben.

Hinzu kommen ganz diverse Kulturkooperationen, die wir 2019 noch mehr bündeln werden. Vor allem Themenangebote aus Literatur und Philosophie waren bei unseren Abonnenten bisher sehr beliebt.

Danke für das Interview!

Haben Sie Fragen an den Projektleiter?

Dann kontaktieren Sie uns über das untenstehende Formular. Wir werden anschließend den Kontakt mit dem/der Ansprechpartner/in herstellen.

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