Netzwerkjournalismus am Beispiel der Panama Papers, Süddeutsche Zeitung

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Panama Papers

Ansprechpartner:

Fabian Heckenberger, Chef vom Dienst, Süddeutsche Zeitung

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Mitschnitt der Preisübergabe

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Mit den Panama Papers sind Sie einen neuen Schritt in der Recherche und redaktionellen Berichterstattung gegangen. Welches sind die Eckpunkte und Stärken Ihres Projektes, das Sie zu NOVA Innovation Award eingereicht haben?

Die Stärken der Panama Papers lagen in der internationalen Recherchekooperation, der technologischen Aufbereitung der Daten und der plattformübergreifenden Zusammenarbeit und Ausspielung der Rechercheergebnisse.

Wie war die Resonanz bei Lesern und Werbekunden?

Die Resonanz auf die Veröffentlichung der Panama Papers war enorm. In den ersten Tagen konnten wir den Abverkauf im Einzelverkauf verdoppeln und an den Folgetagen deutlich steigern. Die Downloadzahlen der digitalen Ausgabe hatten sich verdreifacht, und in der Folge der Berichterstattung konnten wir Abonnements im vierstelligen Bereich generieren.
Online erreichte die Sonderseite zu den Panama Papers 7,5 Mio. PIs. Die meisten Zugriffe kamen aus dem Ausland, dabei 36% aus den USA und 33% aus Deutschland.

Welche Erfolge konnten Sie mit der Innovation Ihres Verlages erreichen und welche Änderungen haben Sie im Nachgang noch vorgenommen?

Die SZ hat im Jahr der Panama Papers alle wichtigen Journalistenpreise gewonnen - bis hin zum Pulitzerpreis. Als Marke und als Redaktion hat die SZ sehr von den Panama Papers profitiert: Wir haben heute ein weltweites Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir regelmäßig gemeinsam recherchieren. Wir haben uns aus technologischer Sicht professionalisiert und sind heute wesentlich schneller in der Lage, große unstrukturierte Datenmengen journalistisch auszuwerten. Wir haben nachhaltig in IT-Sicherheit investiert. Und wir haben viel darüber gelernt, wie wir als Redaktion bei Großprojekten zusammen arbeiten können. Das hilft auch im Alltag.

 

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